
Pubilkation | 25. September 2025

Eines der größten ungelösten Probleme der Herzmedizin

Prof. Dr. Dr. Gabriele G. Schiattarella
Arbeitsgruppenleiter
schiattarella@dhzc.de
Max Delbrück Center for Molecular Medicine in the Helmholtz Association
Robert-Rössle-Str. 10
13125 Berlin
Schwerpunkte seiner Forschungsarbeit:
Überblick
Erfolge der Professur auf einen Blick
Gemeinsam mit seinem interdisziplinären Team arbeitet Prof. Kühne an zukunftsträchtigen Verbesserungen für Diagnosen, Therapien und die Lebensqualität von Patient:inn en. Bei ihm trifft Medizin auf Informatik, Physik und Ingenieurwesen, um an der Schnittstelle der Fachbereiche wissenschaftlichen Grundlagen zu erforschen und anwendungsorientierte Lösungen zu entwickeln.
Diese reichen von Krankheitsfrüherkennung über personalisierte Therapieplanung bis hin zur poststationären Verlaufskontrolle. Prof. Kühne setzt bei seiner Forschung auf computergestützte Technologien wie KI und Modellierungen, die mit der Integration von multimodalen Daten arbeiten.
Forschungsarbeit
SimCor: Eine Plattform für die computer basierte Entwicklung, Validierung und Zulassung von implantierbaren Herz-Kreislauf-Geräten
Ein Highlight der Forschung von Prof. Kühne ist das Projekt SimCor, mit dem er eine digitale Lösung erarbeitet, die den Validierungsprozess von implantierbaren Devices vereinfachen soll.
Der Hintergrund dazu
Im Entwicklungszyklus von implantierbaren kardiovaskulären Devices wie z. B. Schrittmachern, Stents oder Klappen ist die Verifizierung einer der entscheidendsten Schritte. Die nachweisliche Produktqualität ist zentral für den erfolgreichen Einsatz eines Produkts: Denn, kommt es zu Rückrufen aufgrund von Produktmängeln, ist das nicht nur ein Risiko für Patient:innen, sondern auch ein enormer Kostenfaktor
und Imageschaden für den Hersteller. Die kontinuierlich steigenden Sicherheitsstandards bringen klinische Sicherheitsstudien mit Laufzeiten von mehreren Jahren und Kosten in Millionenhöhe mit sich.
Das Projekt
Durch SimCor entsteht eine digitale Plattform mit synthetisch am Computer erzeugten Patient:innen-Kohorten für die in-silico-Entwicklung, Validierung und Zulassung von kardiovaskulären Devices. In ersten Überprüfungen zeigten sich bereits sehr gute Übereinstimmungen zwischen den Resultaten der computerbasierten Simulationen und den Ergebnissen klinischer Studien. Die Plattform ist als offenes Forschungs- und Entwicklungsumfeld konzipiert, dass die Zusammenarbeit von Geräteherstellern, Forschern, Gesundheits- und Aufsichtsbehörden fördert.
Ziel des Projektes ist es, durch die Nutzung der SIMCor Plattform die Größe und die Dauer von Studien an Menschen zu verringern und die Nutzung von Tierversuchen einzudämmen. Auch die Effizienz der Produkte soll gesteigert werden – bei gleichzeitiger Verringerung der Risiken für die Patient:innen. Die in-silico-Entwicklung, Validierung und Zulassung kann sich zusätzlich positiv auf die Entwicklungskosten und -zeit von neuen Devices auswirken.

Lorem ipsum dolor sit amet consectetur. Cursus sed et id arcu Nunc in sed condimentum pulvinar.

Gabriele Schiattarella
Professur am Deutschen Herzzentrum der Charité
Pubilkationen & News

Pubilkation | 25. September 2025
Aktuelles | 05.05.2026
Perspektiven auf Kardiomyopathien und Myokarditis im KindesalterAktuelles | 15.05.2026
Neues Fellowship-Programm für Forschungsaufenthalte in den USAPublikation | 21. Oktober 2025
Weitere Professuren
Cardiovascular Conversations | 20.04.2026
Beyond the Heart | 20.04.2026
Beyond the Heart | 20.04.2026